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Zwang ist keine Wahl
Online-Veranstaltung 02.12.21
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Berlin (kobinet) Psychiatrische Zwangsmaßnahmen sind ein brennendes Thema für das psychosoziale Versorgungssystem. Gerade in der internationalen menschenrechtlichen Debatte [1] wird immer wieder darauf verwiesen, dass freiheitseinschränkende und medizinische Zwangsmaßnahmen im klaren Widerspruch zu den Rechten auf Selbstbestimmung und Freiheit (Artikel 12 und 14 UN-BRK) stehen und nicht als staatliche Schutzmaßnahmen verstanden werden dürfen.


Emoji Mundmaler
Emoji Mundmaler
Foto: Aktion Mensch

STUTTGART (kobinet) Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg vergab gestern bei einer online Preisverleihung zum Kreativwettbewerb „Und wer fragt uns – Pandemiegeschichten junger Menschen“ fünf Preise an Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 20 Jahren. Zusätzlich wurde ein Sonderpreis vergeben. Die Sachpreise in Höhe von insgesamt 1.250 Euro gingen an Einzelpersonen und Gruppen unterschiedlicher Altersklassen.


Reichstag im Winter
Reichstag im Winter
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Es ist nicht nur soziale Kälte, die vielen Hartz-IV-Empfängerinnen und Hatz-IV-Empfängern,, Geringverdienenden sowie Rentnerinnen und Rentnern im bevorstehenden Winter zu schaffen machen könnte. Angesichts der steigenden Energiepreise könnten sozial Benachteiligte auch wetterbedingt vor einem außergewöhnlich harten Winter stehen. Darauf verweist der VdK Sozialverband Nordrhein Westfalen.


Historische Filmkamera des Heinz Sielmann
Historische Filmkamera des Heinz Sielmann
Foto: H. Smikac

DRESDEN (kobinet) Am 21. Dezember finden in diesem Jahr wieder die bereits bekannten und beliebten Kurzfiltage statt. Im Jahr 2019 wurden fast 400 Veranstaltungen gezählt. Somit konnten viele Menschen für die KURZFILMTAG-Idee begeistert werden. Für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Menschen mit Behinderung wird es in diesem Jahr das Special „Leichte Sprache“ mit den Programmen „Gregor, Wolf und Willi“ und „Emma, Giraffen und ein Hund“ geben. Die Filme in diesen beiden Kurzfilmprogrammen wurden von Mitgliedern der Arbeitsgruppe Leichte Sprache der Stadt AG/Lebenshilfe Dresden ausgesucht.


Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Greifswald (kobinet) Über ein Urteil des Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg zur Kostenübernahme für einen höhenverstellbaren Schreibtisch für Arbeitnehmer*innen berichtet Henry Spradau für die kobinet-nachrichten.


info Zeichen
info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Bochum (kobinet) Das Transfernetzwerk Soziale Innovation – s_inn und das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) laden zum Auftakt der neuen Online-Vortragsreihe "Dis/Ability der Gegenwart und der Zukunft – Perspektiven der Behindertenbewegung und der Disability Studies" im Wintersemester 2021/22 ein. Diskutiert werden in drei Veranstaltungen die Themen Klima(wandel), vorgeburtliche Diagnostik sowie Kunst & Kultur.


Jenny Bießmann
Jenny Bießmann
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Dass es trotz der erst kürzlich verabschiedeten Regelungen zur Assistenz im Krankenhaus noch einen großen Handlungsbedarf gibt, das hat ein Online-Seminar des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit dem renommierten Juristen Horst Frehe deutlich gemacht. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach nach dem Seminar mit Jenny Bießmann von der ergaänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) des Berliner Verein aktiv und selbstbestimmt (akse) über noch bestehende Gesetzeslücken und deren Auswirkungen auf die Betroffenen.


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Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Hamburg (kobinet) Die "Hildegard und Horst Röder-Stiftung“ und die Stiftung "Kulturglück“ haben in Kooperation mit der Hamburger Behörde für Kultur und Medien den Fonds "Kultur für alle!“ ins Leben gerufen. Zunächst für den Zeitraum von 2022 bis 2026 sollen mit dem Fonds Projekte gefördert werden, mit denen Hamburgerinnen und Hamburgern mit einer körperlichen, seelischen oder kognitiven Behinderung, einer Sinnesbeeinträchtigung oder einer demenziellen Erkrankung der Zugang zur Kultur ermöglicht beziehungsweise erleichtert wird. Darauf hat Hertha-Margarethe Kerz die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.


Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Foto: Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Im Rahmen des Bundesfachtages der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) in Kooperation mit der gpe (Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen) Mainz betonte der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer die Bedeutung inklusiver Arbeit: "Gerade während der Pandemie wurde deutlich, dass gemeinsame Anstrengungen von Wirtschaft, Arbeitsverwaltung und Politik notwendig sind, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf dem Arbeitsmarkt zu überwinden. Deshalb sind Maßnahmen der Landesregierung weiter nötig, um besonders die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung zu fördern.“


Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland wächst in Haushalten auf, in denen Mangel zum Alltag gehört. Dazu zählen Mangel an Geld sowie an sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Chancen. Armut grenzt aus, Armut macht krank. In einem breitem Bündnis fordern 61 Verbänden, Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie Einzelpersonen von der zukünftigen Bundesregierung Maßnahmen gegen Kinderarmut im Koalitionsvertrag zu verankern.


Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

HANNOVER (kobinet) Wer in Deutschland wegen einer Krankheit nicht arbeiten kann, bekommt eine Erwerbsminderungsrente. Diese ist jedoch oft so niedrig, dass die Betroffenen von Armut bedroht sind. Um finanziell über die Runden zu kommen müssen viele müssen deshalb mit Grundsicherung aufstocken. Nach Informationen des Sozialverband Deutschland (SoVD) sind in Niedersachsen mehr als 112.000 Menschen betroffen. Bisher steigt diese Zahl von der Tendenz steigend weiter an. Der SoVD Niedersachsen fordert deshalb gezielte Maßnahmen, um Altersarmut zu vermeiden.


rot-grün-gelbe Ampel aus Spielfiguren
rot-grün-gelbe Ampel aus Spielfiguren
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Nach der SPD und den Grünen, hat gestern am 18. Oktober, auch die FDP den Weg für Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene frei gemacht. Heute kann also von den Vertreter*innen der drei Parteien der Fahrplan für die weiteren Koalitionsverhandlungen entwickelt werden. Am Sonntag hat der ehemalige Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Behindertenpolitik der Grünen beim Länderrat der Partei in Berlin für eine menschenrechtsorientierte Behindertenpolitik und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geworben.


Aisima, eine junge behinderte Frau, war erste Fahrgästin des Rollibusses
Aisima, eine junge behinderte Frau, war die erste Fahrgästin
Foto: André Nowak

Berlin (kobinet) Der Journalist Siegurd Seifert war eine Woche lang mit einer kleinen Delegation in Kirgisistan unterwegs. Die Delegation hat dort u.a. einen Rollibus übergeben und viele Kontakte mit Menschen mit Behinderungen gehabt. Seine Gedanken über die Menschen, das Land und den Einsatz des Projektes "Djamila“, das nun erfolgreich beendet wurde, hat Siegurd Seifert in einem Bericht aufgeschrieben, den er den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung stellt.


Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
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Berlin (kobinet) Seit 2012 steht Ulla Schmidt an der Spitze der Lebenshilfe. Auf der Mitgliederversammlung im Berliner Hotel Estrel wurde sie am vergangenen Wochenende für weitere vier Jahre als Bundesvorsitzende bestätigt. Auch drei Menschen mit einer sogenannten geistigen Beeinträchtigung wurden in den Bundesvorstand gewählt, wie die Bundesvereinigung Lebenshilfe mitteilte.


Infozeichen
info blau
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Der Zwischenbericht zur Evaluation der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) ist mittlerweile online eingestellt. In dem veröffentlichten Zwischenbericht der wissenschaftlichen Begleitung der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) werden zentrale Ergebnisse der laufenden Arbeiten dargestellt und erstmals der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, wie es im aktuellen Newsletter der Fachstelle Teilhabeberatung heißt.


Bild von Marie Lampe
Marie Lampe
Foto: mdr

Leipzig / Berlin (kobinet) "Außer sehen kann ich alles", so lautet der Titel eines knapp halbstündigen Fernsehbeitrags, der am 17. Oktober im mdr-Magazin Selbstbestimmt ausgestrahlt wird. "Marie Lampe ist 22 und seit ihrem vierten Lebensjahr aufgrund einer Netzhautablösung blind. Ihre Blindheit hat sie jedoch nie davon abgehalten, ihre Träume zu verwirklichen", heißt es in der Ankündigung des Filmbeitrags mit Audiodeskription.


Leipzig / Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

STUTTGART (kobinet) Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg warnt vor einer Verschärfung der Armut als Folge der Corona-Pandemie. Nach den Zahlen des Statistischem Landesamtes waren im Jahr 2019 insgesamt 15,6 Prozent der Menschen dieses Bundeslandes armutsgefährdet. Das ist nahezu jeder Sechste in Baden-Württemberg. Besonders betroffen sind geringfügig Beschäftigte sowie junge Menschen, die coronabedingt nicht den Einstieg ins Berufsleben finden.


Szene vor dem Tor im Spiel Borussia Dortmund gegen die SG Fortuna 95 Düsseldorf
Szene des Spiels Borussia Dortmund gegen die SG Fortuna 95 Düsseldorf
Foto: Karsten Kobow

HENNEF (kobinet) Die Spiele der Blindenfußball Bundesliga am Wochenende im Hamburg, waren selbst sehr spannend, sorgten aber auch für Spannung bis zum letzten Spieltag Ende Oktober in in Bonn.


Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Bei der Rente, in der Pflege und bei der Krankenversicherung sieht der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen viele Kritikpunkte im Sondierungspapier der künftigen Ampelkoalition. Nach Einschätzung des Landesvorsitzenden Horst Vöge sei es einerseits gut, dass das Renteneintrittsalter nicht angehoben werde. Aber andererseits fehle der Mut zum großen Wurf, im Klartext zu einer wirklichen Reform, die die Rentenversicherung dauerhaft stabilisieren würde.


Dr. Sven Drebes
Dr. Sven Drebes
Foto: privat

Berlin (kobinet) Bisher hat Dr. Sven Drebes hauptsächlich den Abgeordneten der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen als Referent zugearbeitet, ab 4. November wird er jedoch selbst die Politik als gewählter Mandatsträger gestalten. Bei der Wahl am 26. September wurde der langjährig behindertenpolitisch Engagierte für die Grünen in die Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Mitte gewählt. Die Grünen stellen dort nun die stärkste Fraktion.


Logo: EUTB Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo der EUTB
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Mit Dr. Rolf Schmachtenberg, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, haben die Macher*innen des Newsletters der Fachstelle Teilhabeberatung einen kurzen Blick in die Vergangenheit, aber auch in die Zukunft der nunmehr fast seit vier Jahren arbeitenden ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) geworfen.


Fragezeichen aus Blumen
Fragezeichen aus Blumen
Foto: Susanne Göbel

Bremen (kobinet) "Aus der Pandemie lernen: Wie können behinderte Menschen zukünftig besser gesellschaftlich teilhaben?" So lautet der Titel einer Online-Veranstaltung über Zoom, zu der der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen mit einer Reihe von Partnern am 8. November von 16:00 bis 19:00 Uhr einlädt.


Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Hanau (kobinet) Das Netzwerk Inklusion Deutschland lädt für den 8. November von 19:30 bis 21:00 Uhr zur Invoveranstaltung unter dem Motto "Budget für Ausbildung: Informationen und Tipps für Schulen, Eltern und Arbeitgeber“ ein.


Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Dresden (kobinet) Zum Abschluss des 62. Treffens der Behindertenbeauftragten des Bundes und der Länder am 14. und 15. Oktober 2021 in Dresden haben die Beauftragten des Bundes und der Länder für Menschen mit Behinderungen in Form von "Dresdner Positionen" Forderungen für einen Koalitionsvertrag für die 20. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages verabschiedet.


Deutscher Behinderten Rat Logo
DBR-Logo
Foto: DBR

Berlin (kobinet) Der Deutsche Behindertenrat (DBR) fordert, dass Barrierefreiheit und Diskriminierungsschutz in den politischen Fokus gerückt und im neuen Koalitionsvertrag verankert werden. Nur so werde Deutschland dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft in den nächsten vier Jahren tatsächlich näherkommen und seinen Verpflichtungen hinsichtlich der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gerecht.


Plakat an Fahrrad mit Aufschrift: "Private Anbieter zur Barrierefreiheit verpflichten"
Plakat an Fahrrad: "Private Anbieter zur Barrierefreiheit verpflichten"
Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Eigentlich würde kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul dem rot-grün-gelben Sondierungsergebnis zur Behindertenpolitik im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention die Note ungenügend ausstellen. In seinem Kommentar vergibt er aber die Note mangelhaft für die Formulierung zur Behindertenpolitik im Sondierungsergebnis, weil er für die Koalitionsverhandlungen noch Verbesserungsbedarf sieht und die gewählte Formulierung immerhin ein Türöffner dafür ist.


Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Greifswald (kobinet) Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat in einem Beschluss vom Oktober 2021 entschieden, dass die Versorgung eines Multiple-Sklerose (MS)-Patienten mit einem Elektrorollstuhl nicht wegen Blindheit verweigert werden darf. Darauf weist Henry Spradau in einem Beitrag hin, den er den kobinet-nachrichten zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.


Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) "Ist Sexualassistenz verwerflich?" So lautet der Titel der nunmehr schon 25 Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) von Sascha Lang, die nun erschienen ist. Zu Gast war die seit über 30 Jahren als Sexualassistentin arbeitende Nina De Vries.


Bad Segeberg (kobinet) Kategorien Interview

rot-grün-gelbe Ampel aus Spielfiguren
rot-grün-gelbe Ampel aus Spielfiguren
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Nachdem bisher kaum etwas über die Sondierungsgespräche zwischen SPD, Grünen und FDP verlautete, liegt nun ein 12seitiges Ergebnispapier vor, das als Grundlage für die weiteren Beratungen und Entscheidung der drei Parteien dient, ob Koalitionsverhandlungen aufgenommen werden sollen. "Wir wollen, dass das tägliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen selbstverständlich wird und werden daher die Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern mit Behinderungen weiter ausbauen - auf dem Arbeitsmarkt und durch die Förderung von Barrierefreiheit im Alltag, beim Wohnen und im digitalen Raum", heißt es dazu generell zur Behindertenpolitik im Ergebnispapier der Sondierungen. .


Stilisiertes großes "A" mit dem Text:  Deutschen Alzheimer Gesellschaft - Selbsthilfe Demenz
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft / Selbsthilfe Demenz fordert dazu auf, bei Demenz genau hinzusehen. Demenz wird häufig mit der Alzheimer-Krankheit gleichgesetzt. Es gibt jedoch eine große Zahl anderer Formen von Demenz. An zweiter Stelle stehen die vaskulären Demenzen, die durch eine Schädigung von Blutgefäßen im Gehirn ausgelöst werden. Darüber hinaus gibt es wesentlich seltenere Demenzformen, die kaum jemandem bekannt sind. Für die Erkrankten und ihre Familien bedeutet dies oft eine lange Odyssee bis hin zu einer richtigen Diagnose.


Infozeichen
info blau
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn hält die Kritik an den öffentlich-rechtlichen Sendern, nicht genug die Breite der Gesellschaft abzubilden, teilweise für berechtigt. "Die Kritik ist an vielen Stellen berechtigt. An vielen Stellen könnte ich jetzt auch Gegenbeispiele bringen. Aber es ist gut, dass es sie gibt, weil sie uns sensibel macht und weil sie eben auf einer Gefahr fußt”, sagte Schönenborn im Gespräch mit VdK-Präsidentin Verena Bentele.


Szene aus einem Spiel des FC St. Pauli gegen den SF BG Blista Marburg.
Szene aus einem Spiel des FC St. Pauli gegen den SF BG Blista Marburg.
Foto: Carsten Kobow

HENNEF (kobinet) Am kommenden Wochenende findet in Hamburg der vierter Spieltag der Blindenfußball-Bundesliga statt. Der FC St. Pauli empfängt die Teams der Blindenfußball-Bundesliga auf dem Sportgelände am Borgweg zum vorletzten Spieltag der laufenden Saison.


Foto vom Bundesverfassungsgericht
Foto zeigt Bundesverfassungsgericht
Foto: Bundesverfassungsgericht

Karlsruhe (kobinet) In einem Bericht für den österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS hat die Bildungsjournalistin Brigitte Schumann über einen Konflikt zur inklusiven Beschulung und den damit verbundenen Sorgerechtsentzug in Rheinland-Pfalz berichtet. Nun hat das Bundesverfassungsgericht in dieser Sache eine Verfassungsbeschwerde abgelehnt.


Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) Dr. Sigrid Arnade engagiert sich zusammen mit Hans-Günter Heiden schon seit 1999 für mehr barrierefreies Naturerleben. Unter anderem waren die beiden an der Konzeption und Realisierung des Wilden Kermeters und des Wilden Weges im Nationalpark Eifel beteiligt, den diese als vorbildliches Beispiel für die Realisierung von Barrierefreiheit schätzen. Kürzlich besuchte Dr. Sigrid Arnade wieder die Eifel und dieses Mal auch die Burg Vogelsang. Dabei war sie irritiert, dass sie als Rollstuhlnutzerin die gleichen Parkgebühren bezahlen musste, wie Fußgänger*innen und eine Ausschilderung zu den Behindertenparkplätzen fehlte. Nach einer Mail an die Verantwortlichen kam eine schnelle positive Rückmeldung, die für Dr. Sigrid Arnade eine gute Nachricht zur Inklusion darstellt, denn allzuoft würden solche Rückmeldungen ignoriert oder auf die lange Bank geschoben.


Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) In Berlin hat sich gegnewärtig ein Teil der professionellen Pflegebranche zum Deutschen Pflegetag versammelt. Zugleich wird bei diesem Anlass unübersehbar, dass die Pflege im wachsenden Umfang ein Anspruch an die ganze Gesellschaft ist, denn schon jetzt ist professionelle Pflege für viele nicht mehr bezahlbar und die Arbeit vieler Pflegender wird nicht mehr ausreichend gewürdigt.


Reichstagsgebäude
Reichstagsgebäude
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Inge Rosenberger hat eine Petition an den Deutschen Bundestag für einen Ausweis für gesetzliche Betreuer*innen m Scheckkartenformat auf der Petitionsplattform des Bundestages eingereicht, deren Mitzeichnung noch bis zum 2. November möglich ist. Mit der Petition wird gefordert, dass der Betreuerausweis (§ 1791 BGB - Bestallungsurkunde) für eine rechtliche Betreuung (auch gesetzliche Betreuung genannt) zusätzlich im Scheckkarten-Format ausgestellt wird. Ersatzweise möge der Deutsche Bundestag die rechtlichen Voraussetzungen dafür schaffen, dass die zuständigen Behörden dies entsprechend umsetzen, wie es zur Petition heißt.


Warnschild mit Ausrufezeichen
Warnschild mit Ausrufezeichen
Foto: Susanne Göbel

Aschau (kobinet) Dr. med. Jutta Kossat (Ärztin) und Rainer Kossat (Ingenieur) sind Eltern eines jungen Mannes mit Assistenzbedarf und herausforderndem Verhalten. Sie kämpfen nun schon seit mehr fast drei Jahren für eine ambulante Versorgung mit persönlicher Assistenz für ihren Sohn. Da sie wissen, dass es anderen im Kampf für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit herausforderndem Verhalten ähnlich geht, haben sie eine Internetseite gestartet und wollen den Austausch zu diesem Thema fördern.


Markus Ertl
Markus Ertl
Foto: privat

Lenggries (kobinet) Eigentlich müsste der öffentliche Personennahverkehr am 1. Januar 2022 barrierefrei nutzbar sein, so sieht es das Personenbeförderungsgesetz vor. Eigentlich, denn viele Kommunen haben diese Vorgabe vernachlässigt und weisen noch erhebliche Defizite auf. Der sehbehinderte Referent und Inklusionsbotschafter Markus Ertl hat nicht nur erfolgreich für den Gemeinderat von Lenggries kandidiert, sondern bringt dort nun auch immer wieder behindertenpolitische Themen ein. So hat er auch eine Initiative im Gemeinderat gestartet, so dass in Lenggries nun die nicht barrierefreien Haltestellen in den nächsten drei Jahren umgebaut werden sollen.