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Christine Braunert-Rümenapf
Christine Braunert-Rümenapf
Foto: Christine Braunert-Rümenapf

Berlin (kobinet) Vor kurzem wurden Christine Braunert-Rümenapf für eine weitere Legislaturperiode als Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen von Berlin berufen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit ihr folgendes Interview über ihre bisherige Arbeit, vor allem aber über ihre Pläne und Herausforderungen für die nächste Legislaturperiode. Dabei ist u.a. klar geworden, dass es in der Berliner Behindertenpolitik noch viel zu tun gibt.


Jutta Harbusch
Jutta Harbusch
Foto: Weibernetz

Kassel (kobinet) "Am Abend des 10. August 2022 starb unsere langjährige Freundin und Verbündete Jutta Harbusch im Alter von 66 Jahren. Wir sind traurig und können es noch gar nicht fassen, dass sie nicht mehr bei uns ist", hieißt es in einem Nachruf der politischen Interessenvertretung behinderter Frauen, dem Weibernetz.


Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) Werden in Kanada teure Patient*innen zum assistierten Suizid überredet? Dieser Frage geht Gernot Kramper in einem Bericht im stern nach und schildert einige Erfahrungen. "Kanada hat ein sehr liberales Gesetz über assistierte Selbsttötungen. Nun besteht der Verdacht, dass Behinderte und Patienten überredet werden, eine Euthanasie zu beantragen, um die Kosten im Gesundheitswesen zu senken", heißt es in der Einführung seines Artikels vom 13. August.


Symbol Prozentzeichen
Symbol Prozent
Foto: ht

Nürnberg (kobinet) Im Juli 2022 waren bei der Bundesagentur für Arbeit insgesamt 163.092 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind zwar weniger als in den beiden Vorjahren während der Corona-Pandemie, vergleicht man die Zahl aber mit dem Juli 2019, als Corona noch keine Rolle spielte, sind dies über 8.500 schwerbehinderte Arbeitslose mehr, die derzeit gemeldet sind. Damals, im Juli 2019, waren es 154.550 schwerbehinderte Menschen, die bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitslos gemeldet waren.


Text Bundesagentur für Arbeit, Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Logo der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung
Foto: ZAV

Berlin (kobinet) kobinet wurde informiert und wir reichen das gern weiter.

Zitat: "Wir freuen uns, Sie über das Fortbestehen des „Inklusiven Expert*innen Netzwerk (iXNet)“ von und für Akademiker*innen mit Behinderung in der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) zu informieren! Die Idee, ein solches spezielles digitales Peer-Support-Angebot für hochqualifizierte Menschen mit Behinderung zu schaffen, entstand 2020. Impulsgeber war damals der Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker (AG-S SBA). Durchgeführt wurde das auf drei Jahre angelegte Projekt vom Institut für Empirische Soziologie (IfeS) in Kooperation mit REHADAT, dem Hildegardis-Verein und dem AG-S SBA. Finanziert wurde das iXNet-Projekt aus Mitteln der Ausgleichsabgabe. Seit Mai 2020 wurde eine informative Webseite mit unterschiedlichen Angeboten entwickelt und erprobt, u.a. Info-Veranstaltungen, Workshops, Austausch in Foren, Webinare, Mentoring, Beratung und Coaching."


Sabine Kirchberg
Sabine Kirchberg
Foto: privat

Wolfsburg/Berlin (kobinet) Sabine Kirchberg ist ehrenamtliche Helferin bei der christlichen Freikirche in Wolfsburg und hat sich an das Team von www.hilfsabfrage.de gewandt, da sie für einen Menschen mit geistiger, körperlicher und psychischer Behinderung eine Betreuungsmöglichkeit sucht. "Wir von www.hilfsabfrage.de sind berührt von der Kraft und der Anstrengung, die von den ehrenamtlichen Helfenden in Wolfsburg geleistet wird und möchten dies gerne sichtbar machen, daher haben wir Frau Kirchberg um ein Interview gebeten, in dem sie uns von den Erfahrungen in der Hilfe, den Herausforderungen und den bürokratischen und rechtlichen Steinen, die den Helfenden und Hilfesuchenden in den Weg gelegt werden, berichten kann", schreibt Emine Kalali, die sich im Projekt www.hilfsabfrage.de für die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) engagiert und folgendes Interview geführt hat.


Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hat in den letzten 16 Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlicht. Anlass waren Berichte über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Diese haben sich in der in der Interviewreihe leider bestätigt.

Im letzten Gespräch heute fragen wir eine*n behinderten Arbeitgeber*in aus Kaiserslautern?


Grafik: Exklusion - Integration - Inklusion
Grafik: Exklusion - Integration - Inklusion
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) "Wir sehen alle anders aus, haben verschiedene Talente und unterschiedliche Bedürfnisse. Damit wir in einer Gesellschaft gleichberechtigt miteinander leben können, brauchen wir Inklusion. Was das genau heißt? Und wo wir Inklusion noch einbringen müssen? Das erklären wir dir." So heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch, der auf ausführliche Infos zum Thema auf der Internetseite der Aktion Mensch verweist.


Foto Geld
Geld
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Gesundheitsetat bewegt sich wieder in Richtung Vor-Corona-Niveau - und das deutlich. Der Einzelplan 15 des Regierungsentwurfes für den Bundeshaushalt 2023 (20/3100) umfasst für 2023 Ausgaben von 22,06 Milliarden Euro gegenüber 64,36 Milliarden Euro in diesem Jahr. Das entspricht einem Minus von rund 66 Prozent. Im Vor-Corona-Jahr lag das Soll bei 15,3 Milliarden Euro. Als Einnahmen sind mit 104,17 Millionen Euro rechnen (2022 waren 104,52 Millionen Euro) veranschlagt. Über diese Planungen für den Bundeshaushalt 2023 berichtet der Informationsdienst Heute im Bundestag.


Porträt Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Die Lage ist ernst, so viel steht für den Sozialverband Deutschland (SoVD) fest. "Von unseren Mitgliedern wissen wir, dass die finanziellen Sorgen und Nöte bei vielen Menschen immer größer werden. Wenn ich dann aber höre, dass Finanzminister Christian Lindner sein Steuerentlastungsprogramm für sozial ausgewogen hält, bin ich nur noch sprachlos. Ein Entlastungspaket, bei dem 70 Prozent der Entlastungen den 30 Prozent mit dem höchsten Einkommen zu Gute kommen, ist ein Schlag ins Gesicht für Rentnerinnen und Rentner, Geringverdienende sowie viele andere Menschen. Es muss dringend und in erster Linie Entlastungen für die unteren und mittleren Einkommen geben. Daran führt aus unserer Sicht kein Weg vorbei“, fordert SoVD-Präsident Adolf Bauer.


Kobinet-Logo auf Hintergrund
Kobinet-Logo auf Hintergrund
Foto: Tom Kallmeyer

Berlin (Kobinet) Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

ab Mittwoch, den 17.08.2022, ca. 15.00 Uhr bis Freitag, den 19.08.2022, ca. 15.00 Uhr werden wir Wartungsarbeiten an unseren Systemen durchführen und unsere Webseite überarbeiten. Deshalb werden die kobinet-nachrichten in diesem Zeitraum leider nicht zur Verfügung stehen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis,


Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in aus dem Bundesland Sachsen.


Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) Das NETZWERK ARTIKEL 3 befürchtet, dass wenn die bislang verfassungsrechtlich geschützte Lebenswertindifferenz im Zusammenhang mit den geplanten gesetzlichen Regelungen im Falle einer Triage aufgegeben wird und die vermeintlich Schwächeren zugunsten der vermeintlich Stärkeren geopfert werden, die gesamte Gesellschaft in eine bedrohliche Schieflage gerät. Deshalb hat sich Dr. Sigrid Arnade vom Vorstand des NETZWERK ARTIKEL 3 an die unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung Ferda Ataman gewandt.


Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer Person aus der Region Unterfranken, die ihre Eindrücke aus ihrem Umfeld einschätzt.


Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Etat für Arbeit und Soziales wird auch im nächsten Jahr der mit Abstand größte Posten im Bundeshaushalt sein. Im entsprechenden Regierungsentwurf (20/3100) sind nach Informationen von Heute im Bundestag Ausgaben von 163,33 Milliarden Euro vorgesehen, das ist mehr als ein Drittel des Gesamtetats. In diesem Jahr beläuft sich der Etat von Bundesminister Hubertus Heil (SPD) auf 161,08 Milliarden Euro. Die Einnahmen sollen 2023 mit 2,79 Milliarden Euro höher ausfallen als in diesem Jahr (1,76 Milliarden Euro), heißt es in dem Bericht.


Bild vom Besuch von Boris Mijatovic im ZsL Kassel
Bild vom Besuch von Boris Mijatovic im ZsL Kassel
Foto: fab

Kassel (kobinet) "Spätestens seit dem Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland am 26. März 2009 ist klar, dass es bei Fragen der Selbstbestimmung, Teilhabe und Inklusion behinderter Menschen um Menschenrechtsfragen geht und diese auch so behandelt werden müssen.“ Das betonte der Kasseler Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Boris Mijatovic, bei einem Besuch im Kasseler Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen. Begleitet wurde er dabei vom Vorsitzenden der Kasseler Rathausfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Steffen Müller.


Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir anonym mit einer behinderten Arbeitgeber*in irgendwo in Deutschland.


Irmgard Badura und Jürgen Ganzmann bei der Präsentation
Irmgard Badura und Jürgen Ganzmann bei der Präsentation
Foto: ZsL Erlangen

Erlangen (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter Erlangen (ZsL) reagiert auf die globale Problematik des Klimawandels und präsentierte auf einer Pressekonferenz als möglichen innovativen Lösungsansatz die Idee eines grünen Multifunktionsparkhauses, das Inklusion und Nachhaltigkeit vereinen kann.


Logo des BSK
BSK-Logo
Foto: BSK

Berlin (kobinet) Nach fast zweijähriger Pause veranstaltet der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) wieder eine Podiumsdiskussion in der Reihe BSK im Dialog. Aktuelles Thema: "Barrierefreie Umwelt – Was braucht es dafür vom Bund?" Die Veranstaltung findet am 9. September von 17 Uhr bis 19 Uhr in den Räumen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen in der Mauerstraße 93 in 10117 Berlin statt.


Porträt Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Foto: SoVD

Berlin (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) nimmt die Ankündigung von Bundeskanzler Olaf Scholz, dass es weitere Entlastungen der Bürgerinnen und Bürger angesichts der hohen Inflation geben wird, mit Wohlwollen zur Kenntnis. Gleichzeitig betont SoVD-Präsident Adolf Bauer aber, dass auch klar sein muss, dass es nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben darf. "Von den geplanten Steuererleichterungen profitieren Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen kaum - sie treffen die Preissteigerungen aber mit besonderer Härte. Sozial ausgeglichen sind die Maßnahmen aus Sicht des SoVD daher keineswegs“, betonte Adolf Bauer.


Text: Mehr Fortschritt wagen; Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit
Titel des Koalitionsvertrages zwischen SPD, BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN und FDP
Foto: Screenshot HT

Berlin (kobinet) Der Koalitionsvertrag der Ampelregierung ist mehr als 200 Tage alt. Auf Seite 78 (https://www.bundesregierung.de/resource/blob/974430/1990812/04221173eef9a6720059cc353d759a2b/2021-12-10-koav2021-data.pdf) steht:

"Darüber hinaus sorgen wir baldmöglichst dafür, dass Pressekonferenzen und öffentlicheVeranstaltungen von Bundesministerien und nachgeordneten Behörden sowie Informationen zu Gesetzen und Verwaltungshandeln in Gebärdensprache übersetzt und untertitelt werden sowie die Angebote in leichter bzw. einfacher Sprache ausgeweitet werden. Dazu richten wir einen Sprachendienst in einem eigenen Bundeskompetenzzentrum Leichte Sprache/ Gebärdensprache ein."

Wir haben nachgefragt.


Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Wer sich mit den Stellungnahmen zum Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes befasst, in dem es vor allem darum geht, wie die Nichtdiskriminierung behinderter Menschen im Falle einer Triage sichergestellt werden soll, stößt man immer wieder auf die Anmerkung "PDF nicht barrierefrei". Lediglich vier von den mittlerweile 30 auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit eingestellten Stellungnahmen von Verbänden weisen den Hinweis "PDF barrierefrei" auf. Eine äusserst geringe Zahl, um sich ausführlich barrierefrei über eine solch lebenswichtige Frage informieren zu können und das in einer Zeit, in der es eine Verpflichtung des Bundes zu barrierefreien Informationen gibt, so die Kritik von behinderten Menschen, die sich mit dem Thema befassen.


Flagge Bundesland Bremen
Flagge Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) Assistenzkräfte sollen in Bremen künftig nicht mehr einem einzelnen Kind zugeordnet sein, sondern der Schule. Das hat der Senat einem Bericht des Weser Kuriers zufolge nun beschlossen. Das Konzept des Pilotprojektes, das an drei Standorten starten soll, sieht dem Bericht zufolge den Wechsel von individuellen zu systemischen Assistenzen vor, so dass sich eine Assistenzkraft künftig nicht mehr ausschließlich um ein Kind kümmern, sondern für mehrere Kinder da sein kann.


Logo: LIGA Selbstvertretung Thüringen
LIGA Selbstvertretung Thüringen
Foto: LIGA Selbstvertretung Thüringen

Erfurt (kobinet) "Der Landesverband für Frauen mit Behinderungen in Thüringen veranstaltet eine Demo zu den Rechten für Menschen mit Behinderungen. Die Besonderheit dabei: Es sprechen nur Betroffene und Peer-Organisationen! Seid am 6. September ab 16:00 Uhr vor der Staatskanzlei LAUT dabei und unterstützt unsere gemeinsamen Anliegen." Diesen Appell für die Teilnahme an der Demonstration in Erfurt hat die Liga Selbstvertretung Thüringen auf ihrer Internetseite veröffentlicht.


Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat gestern die Eckpunkte für ein "Inflationsausgleichsgesetz“ vorgestellt. Dabei geht es vor allem um den Abbau der sogenannten kalten Progression. VdK-Präsidentin Verena Bentele kritisiert, dass der Finanzminister damit völlig falsche Prioritäten setzt.


Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in aus der Region München.


Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) Der akute Mangel an Fachkräften und die sinkende Zahl von Schülernnen und Schülern in der Heilerziehungspflege verschärfen nach Informationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württtemberg auch die Situation in Behinderteneinrichtungen in diesem Bundesland. Besonders betroffen sind demnach Wohn- und Betreuungsangebote für Menschen mit Behinderung. Hier drohen massive Versorgungsengpässe in den Wohngruppen sowie der Assistenz und Alltagsbegleitung für ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe.


Links stilisierte Hand deren Finger die Buchstaben HI bilden, rechts Name der Organisation
Neues Logo von Handicap International
Foto: HI - Handicap International

MÜNCHEN (kobinet) Wie die Hilfsorganisation Handicap International betont, so brauchen Menschen mit Behinderungen in Afganistan dringend mehr Hilfe. Seit der Machtübernahme der Taliban hat sich nach Einschätzung dieser Hilfsorganisation die humanitäre Lage dramatisch verschlechtert. Vor allem Menschen mit Behinderung kämpfen mit dem schlechten Gesundheitssystem und der desaströsen Wirtschaftskrise.


Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in aus Köln.


Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bonn (kobinet) Laut aktueller Studien liegt der Anteil der Studierenden, deren Beeinträchtigung sich erschwerend auf ihr Studium auswirkt, bei elf Prozent; davon haben 53 Prozent eine psychische Erkrankung, Diese sind immer noch stark Vorurteilen, Stigmatisierung und Diskriminierung ausgesetzt und haben selten die Chance, gleichberechtigt an der Hochschulbildung teilzuhaben. So gibt es immer wieder Schwierigkeiten bei der Bewilligung von Nachteilsausgleichen und bei der Kostenübernahme von Leistungen zur Teilhabe. Um diese Missstände zu beseitigen und im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention in Artikel 24 chancengerechte Zugangsund Studienbedingungen für alle Studierende zu realisieren, rückt das kombabb-Kompetenzzentrum Nordrhein-Westfalen das Thema "Studieren mit einer psychischen Erkrankung“ in den Fokus.


Logo: European Championships Munich 2022
Logo: European Championships Munich 2022
Foto: European Championships Munich 2022

München (kobinet) Mit den European Championships Munich 2022 empfängt München die größte Sportveranstaltung seit den Olympischen Sommerspielen 1972. Vom 11. bis 21. August 2022 kämpfen Europas beste Athlet*innen in den Sportarten Beachvolleyball, Kanu-Rennsport, Klettern, Leichtathletik, Radsport, Rudern, Tischtennis, Triathlon und Turnen um die begehrten Goldmedaillen. "Wir wollen ein Event organisieren, das die Bedürfnisse verschiedenster Anspruchsgruppen berücksichtigt und alle willkommen heißt", heißt es auf der Website mit relevanten Informationen zum Thema Barrierefreiheit und der inklusiven Ausgestaltung der European Championships Munich 2022.


Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) 49,7 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind vom Fachkräftemangel beeinträchtigt. Laut einer Umfrage des Ifo-Instituts ist damit ein neuer Höchststand erreicht. Gleichzeitig zeigt die Statistik der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, dass Ende Juni 2022 insgesamt 161.974 schwerbehinderte Menschen in Deutschland arbeitslos gemeldet waren. "Das sind gut qualifizierte Mitarbeiter*innen, die ebenso leistungsfähig und belastbar sind wie Kolleg*innen ohne Behinderung“, betont Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch, die für mehr Einstellungen behinderter Menschen wirbt.


Portraifoto von Dennis Riehle
ABiD-Sozialberater Dennis Riehle
Foto: privat

Berlin (kobinet) Die Deutschen erwarten dieser Tage stark erhöhte Stromrechnungen. Aufgrund des Gasmangels ist mit erheblichem Preisanstieg bei der Elektrizität zu rechnen. Gerade sozial Schwächere wissen durch die explodierende Inflation ohnehin nicht mehr, welche Sparmaßnahmen im Alltag noch ergriffen werden können. Denn oftmals sind vor allem private Haushalte an die Grenzen des Möglichen gekommen – und das gilt gemäß Aussagen des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland (ABiD) nicht zuletzt für Menschen mit einem Handicap, die oftmals auf elektrische Hilfsmittel angewiesen sind und hierbei nicht auf etwaigen Stromfluss verzichten können.


Assistent und Mensch mit Behinderung trinken gemeinsam
Ein Assistent hilft einem Mensch mit Behinderung beim Trinken und trinkt gleichzeitig selbst.
Foto: Andreas Vega

München (kobinet) Wer kennt das nicht, Lieblingssendungen oder wichtige Ansprechpartner sind in der Sommerpause. So plagt einem vor dem Fernseher entweder die Langeweile, oder der richtige Mann zum Reparieren eines Rollstuhls ist in weite Ferne verreist. Kobinet hingegen wird in den nächsten Tagen täglich ein Interview zum Thema „Persönliche Assistenz“ veröffentlichen. Am 19. Juni diesen Jahres veröffentlichten wir einen Bericht über massive Probleme bei der Personalsuche im Arbeitgebermodell bzw. persönlichen Budget. Die Redaktion erreichte viel Resonanz, das Thema der Artikel also getroffen. Täglich erscheint also ein Interview mit einem Menschen mit Behinderung, der „Persönliche Assistenz“ selbst organisiert und so versucht sein Lebensmodell „Selbstbestimmt Leben“ umzusetzen. Unsere Leser*innen bekommen also einen kleinen Einblick in die Probleme, die sich auf diesem Wege ergeben.

Heute sprechen wir mit einer behinderten Arbeitgeber*in aus dem hohen Norden in Schleswig-Holstein.


Cécile Lecomte bei der Bahnprotestaktion am 5.5.22 am Brandenburger Tor
Cécile Lecomte bei der Bahnprotestaktion am 5.5.22 am Brandenburger Tor
Foto: omp

Lüneburg (kobinet) Die Aktivistin Cécile Lecomte engagiert sich nicht nur für Maßnahmen gegen den Klimawandel, sondern streitet immer wieder auch für eine barrierefreie Mobilität, vor allem auch bei der Bahn. Nun berichtet die Rollstuhlnutzerin in Schrift und Video auf ihrer Internetseite über einen Rausschmiss aus dem ICE.


Lormalphabet
Lormalphabet
Foto: public domain

Marburg/Lahn (kobinet) Heinrich Landesmann, alias Hieronymus Lorm, der Erfinder des Lorm-Alphabets, hat heute Geburtstag. Er wurde am 9. August 1821 geboren und wuchs als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Wien auf. Im Alter von 15 Jahren ertaubte Hieronymus Lorm und verlor einen Großteil seiner Sehkraft. Deshalb musste er sein Studium der Musik aufgeben. Doch fest entschlossen bildete er sich weiter, wurde Schriftsteller und Dichter. Seine Erfindung, das Lorm-Alphabet, ermöglicht bis heute, dass taubblinde Menschen mit ihrer Umwelt kommunizieren können. In Deutschland gibt es nach offiziellen Angaben circa 12.000 taubblinde Menschen, doch die Dunkelziffer dürfte höher liegen. Darauf weist der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf hin, der den kobinet-nachrichten diesen Beitrag zur Veröffentlichung zur Verfügung stellte.


Poster: Liebe - Mama, Mama und die 2 Mädels im Park
Poster: Liebe
Foto: Kassandra Ruhm

Merchweiler (kobinet) Die saarländische Gemeinde Merchweiler im Landkreis Neunkirchen freut sich, die Bremer Künstlerin Kassandra Ruhm zur Ausstellung ihrer Serie "bunt ist schöner“ gewonnen zu haben. Die großformatige Ausstellung mit Motiven auf Bauzaunbannern im Format 340 x 173cm wird in Kooperation mit den Phantasie- und Mittelaltertagen im Deutsch-Französischen Garten vom 10. August bis Montag, 15. August gezeigt. Die Ausstellung ist zu sehen am Zugang des Festivalgeländes am Eingang Süd außen an der Festivaleinzäunung.


Constantin Grosch vor seinem Wahlkampfbus und Plakat
Constantin Grosch vor seinem Wahlkampfbus und Plakat
Foto: privat

Hameln (kobinet) Wenn am 9. Oktober diesen Jahres die Abgeordneten des nächsten niedersächsichen Landtags gewählt werden, dann steht hierfür auch Constantin Grosch zur Wahl. Der langjährig behindertenpolitisch und in der Kommunalpolitik Aktive tritt als Direktkandidat der SPD für die niedersächsische Landtagswahl des Wahlkreises Hameln, Hessisch Oldendorf und Rinteln an. Mittlerweile hat Constantin Grosch die heiße Phase des Landtagswahlkampfs eingeläutet, so dass die ersten Plakate von ihm in der Region schon zu sehen sind.


Logo: EU Schwerbehinderung
Logo: EU Schwerbehinderung
Foto: EU Schwerbehinderung

Berlin (kobinet) Mit der Rafizierung der UN-Behindertenrechtskonvenon durch die Bundesrepublik Deutschland vom 26. März 2009 dachten viele betroffene Menschen, dass sich jetzt in der Behindertenpolik viel ändern wird. Für viele betroffene Menschen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, fällt aber auf, dass sich das Thema offensichtlich zwar bewegt, aber sehr langsam. Darauf weist der Nachrichtendienst EU-Schwerbehinderung hin, der mit einer Reihe von Bundestagsabgeordneten über die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gesprochen hat und hierzu nun ein gut 12minütiges Video auf YouTube eingestellt hat.